Autor Thema: Friedrichshafen FF-33 Techmod 1:48  (Gelesen 7383 mal)

Ricardo

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Friedrichshafen FF-33 Techmod 1:48
« am: 13. Oktober 2013, 17:42:43 »
Hallo,
nun da die W4 Fertig ist (Galeriebilder folgen) kommt die FF33 an die Reihe.
Der Baubericht wird nicht so ausführlich, da die FF33 bis zum 01.11.2013 fertig werden muss.

Bei dem Bausatz handelt es sich um ein Schort run Bausatz, und lässt sich entsprechend miserabel zusammenbauen.
DIe Tragflächen und Schwimmerstreben werden wohl das Gewicht nicht halten können. Da muss ich mir noch was überlegen.



Die Innereien sind eingebaut und der Rumpf ist verschlossen:



Hier noch ein Blick ins Innere.



Die ersten 3 Teile des Motors sind zusammengebaut:

« Letzte Änderung: 20. Oktober 2013, 20:26:00 von Ricardo »

Peter

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Re: Friedrcihshafen FF-33 Techmod 1:48
« Antwort #1 am: 13. Oktober 2013, 18:14:48 »
Uiii.....das wird ja immer komplizierter!!!!!

Da würde nachher sogar eine Curtiss N-9 passen? ;D

Ricardo

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Re: Friedrcihshafen FF-33 Techmod 1:48
« Antwort #2 am: 13. Oktober 2013, 21:33:38 »
Hallo Peter,
da hast du recht. Ich werde hier für die Verspannung eine etwas andere Methode verwenden.

Die Bausatzteile der Ventilstößel und Stangen sind als ein Stück ausgeführt und nicht besonders schön.
An diesem Gußrahmen sieht man auch schönn wie schlecht die Qualität ist, wenn man sich die Sinkstellen anschaut.
 
Da der Motor gut sichtbar bleibt muss hier Eigenbau her.
Die Kiphebel verwende ich aus dem Bausatz und die Stangen ersetze ich durch Kanülen:









Die Tragflächen habe ich mit Bohrungen zur Aufnahme der Verspannungen versehen und die untere Tragfläche ist verklebt und gerade am Trocknen. DIe Fläche ist in einem Winlel von 4° anzukleben.



Marcel

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Re: Friedrcihshafen FF-33 Techmod 1:48
« Antwort #3 am: 14. Oktober 2013, 12:09:19 »
Schaut aber sehr gut aus für ein Kleinserienhersteller. Nur schon der Motor wird so wie es aussieht ein kleines Modell für sich.

Gruss Marcel

Ricardo

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Re: Friedrcihshafen FF-33 Techmod 1:48
« Antwort #4 am: 15. Oktober 2013, 00:52:19 »
Hallo,
hier mein heutiges Abendwerk. Wird doch mal wieder ein ausführlicherer Baubericht als ursprünglich gedacht:

Die Ösen für die Verspannung sind hergestellt. Das geht ganz entspannt beim Nachrichen schauen.



Die Tragflächen haben die Bohrungen für die Ösen bekommen.



Die Klebestelle der unteren Flügelhälften erfordert etwas Nacharbeit, aber hält sich in Grenzen.
Hauptsächlich Vorne, für den Übergang zur Motorraum Abdeckung,



Und diese Motorhaube passt nicht wirklich gut. Der Rumpf verjüngt sich stärker aös die Haube.









Nach dem ich mir ein Bild der Passgenauigkeit gemacht habe, enschloss ich mich erst mal die Motorhaube zu trennen:



Der Motor lässt sich auch nach dem Verkleben der unteren Hälfte einbauen:





Nun kann die untere Hälfte verklebt werden. Dazu spreize ich den Rumpf vorne mit einem Keil so weit auf bis die Passung in Ornnung ist. So spare ich mir lässtige schleif und Spachtelorgien.



Ziel erreicht. Fertig verklebt undkeine große Nacharbeit nötig:





Unten ist alles Plan, nur ein schmaller Spalt istzu füllen:



Die Motorhaube passt auch einigermassen. Der Spalt wird dann mit einem Alustreifen überlappens zugemacht. Dazu habe ich die angegoßene wulst entfernt.



Die Oberen Tragflächenhälften habe ich mit Bohrungen versehen um sie mit 0.8 mm MEssingrohre verbinden zu können:







Peter

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Re: Friedrcihshafen FF-33 Techmod 1:48
« Antwort #5 am: 15. Oktober 2013, 01:04:27 »
Hoi Ricardo, du hast ja für jedes Problem das nötige Mittel parat zu haben... ::)
Es scheint, dass dieser Spreizkeil verstellbar ist?

Ricardo

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Re: Friedrcihshafen FF-33 Techmod 1:48
« Antwort #6 am: 15. Oktober 2013, 07:58:26 »
Hallo Peter,
nee ist nicht verstellbar. Ist ein einfach geätztes Segeblatt. Durch die Zahnung verrutscht es nicht.

Ricardo

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Re: Friedrcihshafen FF-33 Techmod 1:48
« Antwort #7 am: 15. Oktober 2013, 22:51:07 »
Hallo,
heutiges Abendwerk:

Die Obere Tragflächenhälften werden vor dem zusammenbau verstiftet:



DIe Querruder, die separat beiliegen sind ausgelenkt angeklebt:



Da die obere Tragfläche ebenfalls eine V Stellung von 4 Grad aufweist, benutze ich de untere Tragfläche als Schablone. Bei dem Bild sieht man was für eine riedige Spannweite der Vogel hat.  Das wird alles sehr zerbrechlich werden.





Hier muss das Traggestell des Rumpfes reinpassen:



Dieses habe ich zuvor an den Rumpf angepasst und oben bereits zusammengeklebt. Die Versteifungsdiagonalen fehlten am Bausatzteil und wurden aus Evergreen rundmaterial ergänzt.



Passt. Der Spalt zwischen den oberen Tragflächenhälften ist gewollt und auch beim Original so.



Das Leitwerk ist auch angebracht. Das Höhenruder ist nach unten ausgelenkt:





DIe Schwimmer wollte ich eigentlich so lassen, was man an dem Versuch  die Sinkstelle zu verspachteln sieht, aber die sind so Grußelig, das ich mich entschieden habe die Oberseite neu aufzubauen.
Dazu habe ich alles runtergeschliffen wie man links sieht:






Ricardo

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Re: Friedrcihshafen FF-33 Techmod 1:48
« Antwort #8 am: 17. Oktober 2013, 23:38:50 »
Hallo,
das heutige Abendwerk:

Stützstreben der Unteren Tragfläche angebracht und schon mal ein Vernünftigen Verspannungsplan studiert..



Dann ging es weiter mit den Schwimmern. 4 mm Löcher gebohrt:



Und Neuaufbau:







Und so habe ich es gemacht:
4 mm Rundmaterial in die Bohrung bis zum anschleg gesteckt:



Schnittstelle Markiert:



Das Ende Rund geschliffen und auf Länge gesägt:



Dann wieder einstecken und verkleben. Scjliesslich noch die Leisten aus vierkanntprofil anbringen und Fertig.



Die Streben am Leitwerk montiert:



Eine Kurze Passprobe der oberen Tragfläche. Bleibt von ganz alleine an Ort und Stelle un dist sogar in waage. Glück muss man haben :-)





Und dann kommt das wohl kritischste an dem Bausatz. Die Schwimmerstreben. Extrem Filigran und aus 3 Teilen bestehend ist das Verkleben und Ausrichten nicht ganz einfach. Die Streben habe ich am Schwimmer verklebt und am Rumpf nur fixiert.





Der Zweite het dann einfacher, da der erste zu hilfe genommen werden kann.





Morgen geht es dann mit dem Lack weiter.




Peter

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Re: Friedrcihshafen FF-33 Techmod 1:48
« Antwort #9 am: 17. Oktober 2013, 23:53:20 »
Eine sehr delikate Flunder.....!
Ich wünsche, dass es bis zum Schluss gut geht! ;D

Ricardo

  • Gast
Re: Friedrcihshafen FF-33 Techmod 1:48
« Antwort #10 am: 19. Oktober 2013, 00:52:58 »
Hallo,
das heutige Abendwerk.

Die geätzten Rahmen der Winschutzscheiben sind gebogen und angepasst:



Die Tragflächenstreben sind verschliffen und soweit bereit zum Lackieren:



Die erste Lackschicht. Dark Seagrey über alles. Da ich das "Wölfchen" bei der ANkunft in Kiel darstelle wird der Flieger Grau.
Das Wölfchen hatte einiges hinter sich und wurde an Bord mit allem was zur verfügung stand repariert. SO auch der Lack. SIe wurde mit Schiffslack lackiert.




Die Motorhaube ist schwarz grundiert für die nächste Aluminium Farbschicht.





Mit 0.5 mm Klebeband alle spanten und Rippen abgeklebt bevor die nächsten Lackschichten aufgebracht werden.
DIe Motorhaube hat eine schicht mr Metall Alu bekommen.





HAbe bereits alles fertig Lackiert mit weiteren 3 Schichten Lack. Bilder gibt es morgen.... ehh.... Heute.  :biggrin

Peter

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Re: Friedrcihshafen FF-33 Techmod 1:48
« Antwort #11 am: 19. Oktober 2013, 01:05:41 »
Ricardo, wieder toll gemacht, auch die Korrektur an den Schwimmern! ::)

Diese Abkleberei der Spanten muss ich bei grösseren Kisten auch probieren, natürlich noch mit dünneren Streifen.....wenn's geht ;)

Ricardo

  • Gast
Re: Friedrcihshafen FF-33 Techmod 1:48
« Antwort #12 am: 19. Oktober 2013, 14:44:51 »
Hallo Peter,
danke.  Ich weis garnicht ob es das Klebeband auch in Dünner gibt. für 1:72 müsste das band ja 0,2 oder 0,3 mm sein.

Die Rahmen sind Lackiert und verklebt:





Das Licht war nicht besonders gut zum Fotografieren, aber hier die Bilder der Gestrigen Lackarbeit. Im Moment trocknet die Glänzerschicht für die weiteren Alterungsschritte. Auf die Grundfarbe "Dark Seagrey" sind weitere Dünne Schichten mit "Medium Seagrey" und Hellgrau aufgetragen.












Ricardo

  • Gast
Re: Friedrcihshafen FF-33 Techmod 1:48
« Antwort #13 am: 19. Oktober 2013, 20:46:27 »
Weiter geht es mit Vorbereitungen für sie Verspannung.
Die Spannschlösser müssen alle auf gleiche Länge gebracht werden. DAzu verwende ich ein 3 mm Rohrstück als Schablonne:



Einfädeln und dann mit der Schneidzange auf länge kmippsen:





Nun können die Anker an ihre Positin geklebt werden in die zuvor gebohrten Löcher:









Marco

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Re: Friedrcihshafen FF-33 Techmod 1:48
« Antwort #14 am: 19. Oktober 2013, 22:33:53 »
Das wird aber wieder ein ausführlicher Baubericht und tolle Arbeit.
Modellbau ist die schönste Nebensache der Welt.